Eine Trennung verändert sehr viel:
Wer wohnt wo? Wie sieht der Alltag mit den Kindern aus? Was passiert mit dem gemeinsamen Zuhause, den Finanzen, den Ferien, Freundschaften und Familienfesten? Aus einem gemeinsamen Leben werden zwei neue.
Intensivtag
Wovon wollt ihr euch trennen – voneinander oder von dem, was zwischen euch entstanden ist?
Ein intensiver gemeinsamer Tag für Paare, die an der Kreuzung stehen und erst verstehen wollen, bevor sie eine lebensverändernde Entscheidung treffen.
Klarheitsgespräch vereinbarenWie soll es weitergehen?
An einem Abend sprecht ihr über Trennung. Zwei Tage später sitzt ihr zusammen am Tisch, müsst über denselben Blödsinn lachen wie früher und fragt euch, ob es wirklich vorbei sein kann.
Einer von euch sucht innerlich schon nach dem Ausgang. Der andere hält fest. Oder ihr wechselt euch ab.
Ihr habt viel geredet. Euch versprochen, beim nächsten Mal anders zu reagieren. Euch zusammengerissen, Rücksicht genommen, Dinge heruntergeschluckt. Trotzdem steht ihr Monate später wieder an derselben Stelle.
Mit der Frage nach Trennung taucht plötzlich euer ganzes Leben auf. Die Kinder, das Zuhause, Ferien, Weihnachten, Freundschaften, Finanzen, all das gemeinsam Aufgebaute.
Gleichzeitig spürt ihr: Nur deshalb zusammenzubleiben, ist keine Lösung.
Ihr wollt weder überstürzt gehen noch einfach weitermachen. Ihr wollt verstehen, was mit euch passiert ist.
Unsere Haltung
Es gibt Beziehungen, bei denen Trennung der richtige Schritt ist. Uns geht es nicht darum, Paare um jeden Preis zusammenzuhalten.
Viele Paare trennen sich, obwohl sie gar nicht voneinander wegwollen. Sie wollen weg von den Streits, der Kälte, den schlaflosen Nächten und der Daueranspannung zuhause. Irgendwann fühlt sich Trennung wie der einzige verbleibende Ausgang an.
Genau da lohnt es sich hinzuschauen.
Wer wohnt wo? Wie sieht der Alltag mit den Kindern aus? Was passiert mit dem gemeinsamen Zuhause, den Finanzen, den Ferien, Freundschaften und Familienfesten? Aus einem gemeinsamen Leben werden zwei neue.
Gerade wenn ihr Kinder habt, seid ihr nach einer Trennung nicht einfach aus dem Leben des anderen verschwunden. Ihr bleibt Eltern. Ihr müsst Entscheidungen treffen, Übergaben organisieren, Geburtstage feiern, vielleicht irgendwann neuen Partnern begegnen. Verletzungen, Vorwürfe und alte Kämpfe gehen oft weiter, nur in einer neuen Form.
Für uns ist deshalb wichtig: Versteht ihr, was euch an diesen Punkt gebracht hat? Wisst ihr, was jeder dazu beiträgt? Könnt ihr auf eure gemeinsame Geschichte schauen, ohne dass nur Wut oder Enttäuschung übrigbleiben?
Wenn ihr euch trennt, wünschen wir euch, dass ihr das mit Klarheit und Würde tun könnt.
Wenn ihr bleibt, dann nicht aus Angst vor den Konsequenzen, sondern weil ihr wieder eine echte Grundlage seht.
Diese Entscheidung können und wollen wir euch nicht abnehmen. Aber wir sorgen dafür, dass ihr sie nicht mitten im Nebel treffen müsst.
Unser Ziel ist Orientierung: verstehen, was geschehen ist, sehen, was heute noch da ist und wissen, dass ihr wirklich hingeschaut habt.
Damit ihr später nicht zurückblickt und euch fragt: Haben wir wirklich verstande, bevor wir entschieden haben?
Warum ein ganzer Tag?
Auch wenn ihr Zeit miteinander verbringt: Worüber redet ihr? Wer holt die Kinder ab, was steht an, was muss erledigt werden?
Ist einmal ein Abend frei, fehlt die Kraft für die eine Frage, die im Raum steht. Also vertagt ihr sie. Geht essen, fahrt übers Wochenende weg. Manchmal gelingt eine gute Zeit. Bis die Frage wieder da ist:
Bleiben wir zusammen oder nicht?
Der Intensivtag gibt dieser Frage den Raum, den sie zuhause kaum bekommt.
Zuhause wird die Frage schnell zu gross. Einer zieht sich zurück, der andere kann nicht mehr, und ihr macht weiter wie vorher. An diesem Tag legen wir die Frage nicht weg, sobald es schwierig wird. Wir schauen genauer hin, was dahintersteckt.
Kein Meeting, kein Wocheneinkauf, kein Abendessen, das noch gekocht werden muss. Mit Abstand lässt sich unterscheiden, was sich zuhause gleich anfühlt: Wollt ihr raus aus der Erschöpfung der letzten Monate oder raus aus der Beziehung? Das ist nicht dasselbe.
Ein einzelner Streit erzählt selten die ganze Geschichte. Über mehrere Stunden gehen wir zurück, verbinden Situationen und verstehen, wie ihr an diesen Punkt gekommen seid.
Wir schauen hin, sortieren, fragen nach, machen Pausen – und dürfen auch lachen.
Am Ende müsst ihr weder eure Beziehung repariert noch euch entschieden haben. Aber ihr seht klarer als am Morgen: euch selbst, den anderen und eure Möglichkeiten.
So läuft der Intensivtag ab
Vorher
Vor dem Intensivtag füllt jeder von euch einen persönlichen Fragebogen aus. Auf dieser Grundlage bereiten wir unseren gemeinsamen Tag vor.
Am Intensivtag
Vier Fragen leiten uns durch den Tag
Welche Erfahrungen und Wendepunkte haben eure Beziehung geprägt?
Welche Situationen und Reaktionen wiederholen sich immer wieder?
Was geschieht in euch, bevor das sichtbare Verhalten entsteht?
Was bedeutet all das für eure Zukunft?
Danach
Ihr geht mit einer Klarheit nach Hause. Die Entscheidung bleibt bei euch, aber der Nebel hat sich gelichtet.
„Mein Gedanke war: ‹Ein einziger Tag soll wirklich reichen, damit wir wieder auf den richtigen Weg kommen?› Ich hatte meine Zweifel... und tatsächlich; durch diesen Tag haben wir jetzt Klarheit, wissen was wir wollen, haben das gegenseitige Verständnis und vor allem die Liebe wieder gefunden, die noch da war, aber wir fast nicht mehr gesehen haben.“
Passt der Intensivtag zu euch?
Unschlüssig? Im Klarheitsgespräch finden wir gemeinsam heraus,
ob der Rahmen für euch passt.
Häufige Fragen
Beim Intensivtag geht es um Standortsbestimmung und Klarheit, wenn ihr nicht wisst, ob und wie es weitergeht. Dafür nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit. Die Begleitung ist für Paare, die definitiv zusammenbleiben wollen und die ihre Dynamik über mehrere Wochen hinweg im Alltag verändern möchten.
Ja. Der Intensivtag findet persönlich bei uns in Zürich statt. Wir verbringen rund sechs bis sieben Stunden miteinander. Diesen geschützten Rahmen schaffen wir bewusst vor Ort.
Der Intensivtag kostet CHF 1’900.–. Darin enthalten sind eure persönliche Vorbereitung per Fragebogen sowie der gemeinsame Intensivtag von etwa sechs bis sieben Stunden mit Sarah und André.
Nein. Manche Paare wissen am Ende des Tages genau, in welche Richtung sie gehen. Andere lassen das Sichtbare erst einmal wirken. Der Tag ist kein Ultimatum.
Genau mit dieser Unterschiedlichkeit arbeiten wir. Ihr müsst morgens nicht am selben Punkt stehen. Einer darf Hoffnung haben, während der andere müde oder weit weg ist. Es geht darum, dass beide verstehen, was sie selbst und den anderen an diesen Punkt gebracht hat.
Auch dann ist der Tag wertvoll. Es macht einen riesigen Unterschied, ob ihr auseinandergeht, weil ihr versteht, was geschehen ist, oder ob ihr einfach nur flüchtet. Als Eltern bleibt ihr verbunden. Der Intensivtag hilft, das Kapitel bewusst abzuschliessen und einen Umgang ohne alte Verletzungen zu finden. Und manchmal zeigt sich dabei überraschend, dass doch noch etwas da ist.
Ja. Ein Vertrauensbruch ist oft der Punkt, an dem gar nichts mehr klar ist. Wir schauen nicht nur auf das Ereignis selbst, sondern auf das, was davor passiert ist, was es in jedem ausgelöst hat und was nötig wäre, damit eine Entscheidung nicht aus purem Schmerz entsteht.
Viele Paare gehen mit der nötigen Klarheit nach Hause und gehen ihren Weg selbstständig weiter. Solltet ihr danach merken, dass ihr noch Unterstützung wünscht, besprechen wir ganz unverbindlich, was für euch sinnvoll ist.

Erster Schritt
Ihr müsst noch nicht wissen, ob wir die Richtigen für euch sind oder welcher Weg zu euch passen würde. Und ihr müsst euch auch nicht in allem einig sein. Erzählt uns, wo ihr gerade steht – alles Weitere klären wir im Gespräch.